Andere "spezielle" Auslegungen
(bei denen das vorhandene Material nicht für eine eigene Seite ausgereicht hat)

© Dr. Ralph Okon 22022013

Experimentalmotoren

Diese beiden 3N4P hat Hartwig gebaut.
Verwendet wurden Statoren aus Bürsten-Innenläufern und kaskadierte Magnete.
SCHMIDTI schreibt zu diesem Versuch:
"In einem Versuchaufbau habe ich festgestellt, das sogar Extrempaarungen wie 18N52P noch einwandfrei anlaufen.
Die Köpfe des 18N Dittos sind natürlich auf die Magnetbreite abgeschliffen und die Mags durch längs magnetisiert.
Allerdings geriet der Steller recht früh an seine Grenzen, aber bis dahin war das Laufverhalten OK.
Ströme habe ich leider nicht gemessen, ich wollte lediglich die These "N/P nahe gleich 1" überprüfen.
Ich hatte aber nicht vor, den Motor einzusetzen, was man an der etwas verwegenen Wicklung wohl auch gut erkennen kann.
Knapp 3000 U/min gemessen direkt am Steller, entspricht ca 160 000/52.
Nachdem der Motor bei einem der Probeläufe einmal zu lange mit maximaler Leerlaufdehzahl lief, starben zwei Fets des Stellers und so kam der Motor in die Vitrine.
Er lief, und das wollte ich wissen."
Ein 18N16P Nassläufer.
Tests unter Wasser waren erfolgreich.
Der Wasserspalt war 3mm breit, die Bewicklung generierte eine n spez von <100/V.
Ob der Pumpenhersteller das Projekt weitergetrieben hat, weis ich nicht.
Walters Minihalbach:

Dank Aloys habe ich eine kleine Menge 0.1mm Trafoblech bekommen, welches höhere Sättigungsdichte aufweist.
Die Idee, die ich damit verwirklichen möchte ist ein extrem leichter direkt Antrieb (hohes Drehmoment wieder) für Zimmer-Flieger. Aus dem Blech wurden 12N Bleche gelasert mit aussen Durchmesser 8.8mm , der erste fertige Stator (1mm Länge) auf dem Bild: Gestern habe ich endlich alles zusammenbauen können mit 15 Windungen 0,12er Draht pro Zahn und 14-Pol HA 1x1x1mm. Es ist eine fürchterliche Fummellei mit dem HA-zusammenbau (auch an der kleinen Lücke zu sehen :-), Auch das Bewickeln erwies sich tückisch - möglicherweise ist das Draht nicht doppelt lackiert.

Martins 14P Glocke und Sergios 12P Glocke für die 25mm Motoren sind ein schöne Beispiele für extremen Leichtbau.
Eine vollständig erodierte Glocke - weis aber nimmer, wem die zuzurechnen ist.
Der Erbauer stammte aus der Berliner Gegend und hatte eine Erodiermaschine in seiner eigenen Firma.
Heute druckt man sowas 3D aus Metall - das ist eine Glocke für einen 5017 die der Albert gefertigt ist und im Banshee flog.

Ein Experiment mit freitragenden Luftspulen und Halbachsystem.
Leider weis ich auch hier nicht mehr, wer das zu welchem Zweck gebaut hat.

 

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